Der Belegausgabepflicht am PoS digital begegnen 🧾

Digitale Belege können beispielsweise via QR-Code am POS empfangen werden. Voraussetzungen dafür sind eine Internetverbindung sowie ein integriertes Display am Kassensystem. (Bild: Sebastian Berger).

Effizienter, komfortabler, nachhaltiger: Digitale Kassenbons überzeugen mit zahlreichen Vorteilen für Kunden wie auch Einzelhändler und bieten eine lukrative Alternative zum klassischen Papierbeleg. Die Integration in bestehende Kassensysteme ist deutlich simpler als erwartet.

Die moderne Gesellschaft fordert auch von Unternehmen ein, Verantwortung für ihr Umfeld zu übernehmen und sich bezüglich aktuellen Themen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu positionieren. Heute ist das keine Schönheitsmaßnahme mehr, sondern klar gelebter Kundenfokus.

Eine Studie der Kommunikationsagentur Serviceplan Corporate Reputation und der Managementberatung Biesalski & Company konnte bereits 2018 13% Erklärungsanteil des Umsatzes auf eine nachhaltige Positionierung des Unternehmens zurückführen. Darin eingeschlossen ist, den Kunden den größtmöglichen Komfort über digitale Angebote zu bieten, gleichzeitig jedoch auch ihren ideellen Werten rund um Nachhaltigkeit und dem Bemühen nach einem besseren Morgen zu entsprechen.

Ansatzpunkte dafür gibt es viele — kaum einer ist jedoch so simpel umgesetzt, zugleich aber effizient, wie der digitale Kassenbeleg, der Händlern und Kunden gleichermaßen bislang nicht dagewesene Chancen eröffnet. Endkunden profitieren von einer automatischen, digitalen Auswertung ihrer gesammelten Kassenbelege im digitalen Haushaltsbuch. Gleichzeitig wird der durch den Einkauf entstehende Abfall vermindert und das Portemonnaie vom Zettelchaos befreit — schließlich werden Belege in den seltensten Fällen aufbewahrt.

Die Neuerfindung des Kassenbons bietet aber auch für Händler eine vorteilhafte Alternative: So wird ohne Bondruck wertvolle Zeit am Point of Sale gespart. Ebenso bieten digitale Belege bislang nicht erreichbare Schnittstellen zum Kunden, die aus dem Laden bis in den privaten Haushalt reichen. Über Branding der Belege, Integration von Coupons oder Angeboten können Kunden aktiviert und an das Unternehmen gebunden werden. Zugleich entfallen Berge an Restmüll, die durch zurückgelassene Belege entstehen, sowie Beschaffung und Kosten für Bonpapier, die regelmäßig anfallen.

Insbesondere nach der Debatte zur Einführung der Bonpflicht zum 01.01.2020 rund um Schadstoffe wie Bisphenol, stehen Einzelhändler gegenüber Mitarbeitern wie auch Kunden in der Verantwortung, herkömmliche Belege zu ersetzen und durch eine gesundheitsfreundliche, nachhaltige Alternative zu ersetzen.

Dennoch scheuen viele Unternehmen, digitale Kassenbons in ihr System aufzunehmen. Oftmals ist die Sorge vor großem Aufwand zu einer ohnehin bewegten Zeit oder die Sorge vor immensen Kosten der Auslöser. Dabei ist der Integrationsaufwand deutlich geringer, als zunächst gedacht. Zumeist kann sogar das bestehende Kassensystem beibehalten werden. Für Einzelhändler ist die Integration der epap API kostenlos.

Bei der Integration der epap API wird am PoS nach der Bezahlung ein QR-Code generiert, den die Kunden mit ihrem Smartphone scannen können. Dadurch wird der Druck des Kassenzettels gestoppt und der Beleg stattdessen automatisch in die epap App oder als PDF im Browser auf dem Endgerät des Kunden angezeigt. Dabei haben Händler außerdem die Möglichkeit, die Belege mit dem eigenen Branding, wie Logo oder Farbwelt, zu versehen oder Coupons und Rabattgutscheine einzubinden. Die Integration der epap API in das Kassensystem benötigt rund fünf Entwicklertage.

epap bedeutet für Endkunden außerdem die Möglichkeit, die digitalen Belege aller Anbieter in einer App zu sammeln. Das spart Speicherkapazität und eröffnet neue Möglichkeiten der gesammelten Finanzauswertung, wodurch der Erfolg der App im Vergleich zu ausschließlich händlereigenen Apps für digitale Belege gesichert ist.

Die epap-App bietet drei Wege, um digitale Belege zu generieren und deckt somit das größte Spektrum aller verfügbaren digitalen Belege deutschlandweit ab:

  1. Scannen des QR-Codes mit dem mobilen Endgerät des Kunden
  2. Versenden des Kassenbons via Mail
  3. Scannen des Kunden-QR-Codes mit dem Kassensystem.

Zeitgleich widmen wir uns der Fragestellung, wo digitale Belege verfügbar sind. Dazu gibt es eine Partnerkarte in der gleichnamigen App, die Ausgabestellen digitaler Belege mit weiteren Informationen in ganz Deutschland markiert. “Unsere Vision ist es, digitale Belege als Standard zu etablieren und die Gesellschaft für diese Alternative zu sensibilisieren. Die Karte soll ein Wegweiser für die Verfügbarkeit digitaler Belege von der großen Handelskette bis zum lokalen Einzelhändler werden”, begründet epaps Co-Founder Jannis Dust die Entscheidung. “Deshalb haben wir möglichst viele Lösungen für digitale Belege aufgenommen, um einerseits die Integration in Kassensysteme zu erleichtern, andererseits unseren Nutzern auch digitale Belege anderer Anbieter zugänglich zu machen.”

Händler, die bereits digitale Belege anbieten, sind herzlich eingeladen, sich auf der Karte durch epap markieren zu lassen. Dazu reicht die Kontaktaufnahme mit dem Team unter contact@epap.app 🗺

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